Blog Cabrio mieten: Modelle, Preise und die besten Anbieter

Cabrio mieten: Modelle, Preise und die besten Anbieter

Cabrio mieten: Modelle, Preise und die besten Anbieter

Ein Wochenende mit offenem Dach durch die Toskana oder entlang der Ostseeküste fahren, ohne gleich 40.000 Euro für einen eigenen Cabrio investieren zu müssen. Cabrio mieten macht genau das möglich: Sie wählen das Modell, das zu Ihrer Tour passt, bezahlen für die Tage, die Sie fahren, und geben das Fahrzeug danach zurück. Kein Wertverlust, keine Versicherung im Jahresbeitrag, kein Winterhalbjahr, in dem das Auto nur in der Garage steht.

Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, welche Cabriolet-Modelle bei Mietwagenanbieter verfügbar sind, was ein Cabrio pro Tag kostet, welche Jahreszeiten sich besonders lohnen und worauf Sie bei Versicherung und Buchung achten sollten.

Welche Cabrio-Modelle sind mietbar?

Das Angebot an mietbaren Cabriolets ist breiter als viele erwarten. Grob lässt sich das Sortiment in drei Segmente einteilen.

Kompakt-Cabrios sind die am häufigsten verfügbaren Modelle. Dazu gehören Fahrzeuge wie der VW Golf Cabriolet, der MINI Cabrio oder der Opel Cascada. Sie bieten Platz für zwei Personen vorne und eingeschränkt zwei Personen hinten. Das Kofferraumvolumen ist bei geöffnetem Verdeck durch die Versenkung eingeschränkt, meist unter 200 Liter. Geeignet für Tages- und Wochenendausflüge zu zweit.

Roadster und Zweisitzer wie der Mazda MX-5, der BMW Z4 oder der Porsche Boxster sind bei spezialisierten Vermietern erhältlich. Der Mazda MX-5 gilt als das meistverkaufte Cabrio der Welt mit über einer Million verkaufter Einheiten (Mazda Motor Corporation, 2023) und steht bei vielen regionalen Anbietern zur Verfügung. Porsche Boxster und BMW Z4 finden Sie eher bei Sportwagen-Spezialisten.

Luxus- und Sportcabriolets beginnen bei Fahrzeugen wie dem Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio oder dem Audi A5 Cabriolet und reichen bis zu Sportwagen wie dem Ferrari California oder dem Lamborghini Huracán Spyder. Solche Modelle finden Sie auf miet24.de bei spezialisierten Anbietern, die Premium-Fahrzeuge vermieten. Unser Ratgeber zum Sportwagen mieten gibt dazu einen detaillierten Überblick.

Was kostet ein Cabrio mieten?

Die Tagespreise für einen Mietwagen-Cabrio variieren erheblich nach Fahrzeugklasse und Anbieter. Als Orientierung gelten diese Richtwerte:

Kompakt-Cabrio (VW Golf Cabrio, MINI Cabrio): 70 bis 120 Euro pro Tag bei Vorausbuchung. Am Wochenende liegen die Preise tendenziell höher als werktags.

Roadster der Mittelklasse (Mazda MX-5, Toyota GR86 Cabrio): 90 bis 160 Euro pro Tag.

Premium-Cabrio (BMW Z4, Audi A5 Cabrio, Mercedes E-Klasse Cabrio): 150 bis 280 Euro pro Tag.

Sportwagen-Cabrio (Porsche Boxster, Porsche 911 Cabriolet): 300 bis 600 Euro pro Tag.

Hinzu kommen Pflichtversicherung, eventuelle Zuzahlungsschutzpakete und Kaution. Die Kaution wird bei Premium-Fahrzeugen häufig zwischen 1.000 und 3.000 Euro auf der Kreditkarte blockiert. Planen Sie das beim Buchungsprozess ein.

Bei mehrtägigen Buchungen ab drei bis vier Tagen gewähren viele Anbieter Pauschalrabatte von 10 bis 20 % (Statista Mietwagenmarkt Deutschland, 2024). Eine Wochenmiete ist oft günstiger als sieben Einzeltage zusammengerechnet.

Saison: Wann lohnt sich ein Cabrio-Mietwagen besonders?

Die Hochsaison für Cabrio-Mieten beginnt in Deutschland typischerweise im April und endet im Oktober. In diesem Zeitraum ist die Nachfrage am höchsten, die Preise steigen entsprechend.

Der Reihe nach: Im Frühling (April/Mai) ist das Wetter noch angenehm frisch, die Preise liegen unter dem Sommerniveau und die Verfügbarkeit ist besser. Wer eine Frühjahrstour plant, bucht in dieser Phase oft zu guten Konditionen. Im Sommer (Juni bis August) ist die Nachfrage am stärksten, besonders an Wochenenden und in der Ferienzeit. Preise können 20 bis 40 % über dem Frühjahrsniveau liegen (ADAC Mietwagentest, 2024), und beliebte Modelle sind schnell ausgebucht.

Der Herbst (September/Oktober) bietet wieder bessere Verfügbarkeit und moderate Preise. Wer in Südeuropa unterwegs ist, kann das Cabrio noch bis November nutzen.

Im Winter sind Cabrios grundsätzlich verfügbar, aber die Nachfrage ist gering. Einige Anbieter reduzieren ihren Fahrzeugbestand in der Nebensaison. Wer in Richtung Mittelmeer oder in wärmere Regionen fährt, findet auch im Winter eine gute Auswahl.

Versicherung beim Cabrio mieten

Für Cabriolets gelten die gleichen Versicherungsregeln wie für andere Mietwagen, mit einem wichtigen Unterschied: Das Verdeck ist ein Sonderschadensrisiko. Ein beschädigtes Cabrioverdeck durch Vandalismus oder falsche Bedienung wird von vielen Standard-Kaskoversicherungen nicht abgedeckt.

Prüfen Sie daher bei der Buchung ausdrücklich, ob das Verdeck im Schadensfall mitversichert ist. Manche Anbieter bieten einen separaten “Cabriolet-Schutz” an, der auch Verdeckschäden einschließt. Die Kosten liegen bei 5 bis 15 Euro pro Tag extra.

Selbstbeteiligung: Bei Kompakt-Cabrios ohne Zuzahlungsschutz liegt die Selbstbeteiligung typischerweise bei 800 bis 1.500 Euro. Bei Premium-Fahrzeugen kann sie auf 2.500 Euro oder mehr steigen.

Kreditkarten-Kaskoversicherung: Einige Kreditkarten der Gold- oder Platinkategorie bieten Mietwagen-Kaskoschutz. Ob das auch für Cabriolets und speziell für das Verdeck gilt, hängt von den Vertragsbedingungen ab. Klären Sie das direkt mit Ihrer Bank vor der Buchung.

Bei Cabriolets gilt besondere Sorgfalt beim Öffnen und Schließen des Verdecks. Viele Anbieter weisen darauf hin, dass mechanische Schäden durch unsachgemäße Bedienung von der Versicherung ausgeschlossen sind.

Tipps für die Buchung

Buchen Sie frühzeitig. Cabriolets sind in vielen Flotten nur in kleiner Stückzahl vorhanden. An Wochenenden in der Hochsaison kann ein beliebtes Modell schon zwei Wochen im Voraus vergriffen sein.

Vergleichen Sie Anbieter. Preisunterschiede von 30 bis 50 % für dasselbe Modell am selben Tag sind bei Cabriolets keine Seltenheit. Nutzen Sie Vergleichsportale oder schauen Sie direkt bei regionalen Anbietern nach.

Achten Sie auf die Kilometerregelung. Bei Cabriolets sind Tagesreisen typisch und Kilometer summieren sich schnell. Viele günstige Tarife haben ein Kilometerlimit von 150 bis 250 Kilometer pro Tag. Bei längeren Touren lohnt sich ein Tarif mit unbegrenzten Kilometern, auch wenn er etwas teurer ist.

Planen Sie bei Mehrtagesmieten die Rückgabemodalitäten ein. Manche Anbieter bieten Einwegmieten an, bei denen Sie das Fahrzeug in einer anderen Stadt zurückgeben. Das kostet eine Einweggebühr, spart aber Rückfahrzeit.

Wer keinen Führerschein der Klasse B oder ein Mindestalter nicht erfüllt: Die meisten Vermieter verlangen für Cabrios Mindestalter 21, für Premium-Fahrzeuge oft 25 Jahre und mindestens zwei Jahre Fahrpraxis. Prüfen Sie die Anforderungen des jeweiligen Anbieters vor der Buchung.

Führerschein und Mindestalter: Was gilt beim Cabrio mieten?

Für die meisten Kompakt-Cabriolets und Roadster reicht ein Führerschein der Klasse B (PKW). Wer einen Sportwagen wie den Porsche Boxster oder den BMW Z4 fahren möchte, benötigt ebenfalls nur Klasse B, muss aber die Altersanforderungen des Anbieters erfüllen.

Das Mindestalter liegt bei den meisten Anbietern für Cabriolets bei 21 Jahren. Für Sportwagen-Cabriolets mit hoher Motorleistung fordern Vermieter häufig 25 Jahre und mindestens drei Jahre Fahrpraxis. Wer diese Anforderungen nicht erfüllt, dem wird das Fahrzeug vertragsgemäß verweigert, auch wenn eine gültige Buchung vorliegt.

Für Fahrer unter 25 Jahren erheben einige Vermieter einen sogenannten “Young Driver Surcharge” von 5 bis 15 Euro pro Tag. Das ist branchenüblich und nicht verhandelbar.

Kaution beim Cabriolet: Was wird blockiert?

Die Kaution wird bei Übernahme des Fahrzeugs auf Ihrer Kreditkarte blockiert. Sie steht Ihnen während der Mietzeit nicht zur Verfügung. Nach schadensfreier Rückgabe wird die Blockierung in der Regel innerhalb von fünf bis zehn Werktagen wieder freigegeben.

Kautionshöhen nach Fahrzeugklasse: Bei Kompakt-Cabrios blockieren Anbieter typischerweise zwischen 500 und 1.000 Euro. Bei Premium-Cabriolets der Klassen BMW Z4 oder Mercedes E-Klasse Cabrio sind 1.500 bis 3.000 Euro üblich. Für Sportwagen-Cabriolets ab Porsche-Niveau rechnen Sie mit Kautionen von 3.000 bis 5.000 Euro.

Wer kein ausreichendes Kreditkartenlimit für die Kaution hat, riskiert die Ablehnung am Counter. Prüfen Sie das vor dem Reisetag, nicht erst bei der Abholung. Wenn Sie generell ohne Kreditkarte unterwegs sind, erklärt unser Ratgeber zum Mietwagen ohne Kreditkarte, welche Optionen es gibt.

Cabrio mieten auf miet24.de

Auf miet24.de finden Sie Anbieter aus ganz Deutschland, die Cabriolets vermieten. Von regionalen Spezialisten für Sportwagen bis hin zu lokalen Autovermietungen mit Kompakt-Cabrio-Flotten. Sie können nach Standort und Fahrzeugtyp filtern und Angebote direkt anfragen.

Wer ein Cabrio für einen Städtetrip nach Berlin plant, findet dort eine besonders gute Auswahl. Auch in touristischen Regionen wie Bayern, der Ostseeküste oder dem Schwarzwald gibt es spezialisierte Anbieter. Unser Übersichtsartikel zu Mietwagen in Berlin zeigt, wie die Suche in der Hauptstadt funktioniert.

Keine langen Verträge. Keine versteckten Kosten.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Wie alt muss ich sein, um ein Cabrio zu mieten?

Die meisten Anbieter verlangen für Cabriolets ein Mindestalter von 21 Jahren und mindestens zwei Jahre Fahrpraxis. Für Premium-Cabriolets wie Porsche Boxster oder BMW Z4 liegt das Mindestalter häufig bei 25 Jahren. Prüfen Sie die spezifischen Anforderungen des Anbieters vor der Buchung.

Ist das Cabrioverdeck bei der Standard-Versicherung mitversichert?

Nicht immer. Verdeckschäden durch Vandalismus oder unsachgemäße Bedienung sind oft vom Standard-Kaskoschutz ausgenommen. Manche Anbieter bieten einen gesonderten Cabriolet-Schutz an. Fragen Sie bei der Buchung ausdrücklich nach, ob das Verdeck im Versicherungsumfang enthalten ist.

Was kostet ein Cabrio mieten im Durchschnitt?

Für ein Kompakt-Cabrio wie ein MINI Cabrio zahlen Sie bei Vorausbuchung ab etwa 70 Euro pro Tag. Premium-Cabriolets der Marken BMW oder Mercedes beginnen bei rund 150 Euro täglich. Sportwagen-Cabriolets wie ein Porsche Boxster kosten ab 300 Euro pro Tag.

Welche Jahreszeit ist für ein Cabrio-Mietwagen am besten?

Frühling (April/Mai) und Frühherbst (September/Oktober) bieten das beste Verhältnis aus angenehmen Temperaturen, guter Verfügbarkeit und moderaten Preisen. Im Sommer sind die Preise höher und die Nachfrage stärker, besonders an Wochenenden.

Gibt es Kilometerbeschränkungen beim Cabrio mieten?

Ja, viele günstige Tarife haben ein Tageslimit von 150 bis 250 Kilometern. Bei längeren Touren empfiehlt sich ein Tarif mit unbegrenzten Kilometern, der häufig 10 bis 20 Euro pro Tag mehr kostet, aber unerwartete Mehrkosten ausschließt.

Welche Cabriolet-Modelle sind bei miet24.de verfügbar?

Auf miet24.de listen Anbieter aus ganz Deutschland ihre verfügbaren Fahrzeuge. Das Angebot reicht von Kompakt-Cabriolets über Roadster bis hin zu Sportwagen-Cabriolets. Sie können nach Fahrzeugtyp und Region filtern und Angebote direkt anfragen.

Cabrio mieten lohnt sich immer dann, wenn Sie Fahrfreude erleben wollen, ohne langfristig zu kaufen. Auf miet24.de finden Sie Anbieter in Ihrer Nähe, vom Kompakt-Cabrio für das Wochenende bis zum Sportwagen-Cabriolet für besondere Anlässe.

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