Anhänger mieten: Anhängertypen, Führerschein und Kosten im Überblick

Anhänger mieten ist der pragmatische Weg, wenn Sie sperrige Lasten transportieren müssen, aber keinen eigenen Anhänger besitzen. Ein Umzug, der Transport einer Waschmaschine oder die Fahrt zur Deponie sind in wenigen Stunden erledigt, ohne dass dauerhaft ein Anhänger in der Einfahrt steht.

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Der Markt dafür ist groß und unübersichtlich. Baumärkte, Tankstellen, Spezialverleiher und private Anbieter vermieten Anhänger jeder Größe, von der kleinen Plattform bis zum geschlossenen Kofferanhänger mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Wer den passenden Anhänger findet, spart Zeit und Geld. Wer den falschen mietet, steht am Ende mit zu wenig Ladevolumen oder dem falschen Führerschein da.

Dieser Ratgeber zeigt, welche Anhängertypen es gibt, welcher Führerschein für welches Gewicht gilt, was der Anhängerverleih kostet und worauf Sie bei Versicherung, Beladung und Rückgabe achten müssen. Bei uns auf miet24 finden Sie Anbieter aus Ihrer Region, die genau den Anhänger im Programm haben, den Ihr Vorhaben verlangt.

ThemaDetails
AnhängertypenPlattform, Kasten, Koffer, Auto-, Boots- und Sonderanhänger
FührerscheinKlasse B, B96 und BE im Vergleich
KostenTagesmiete, Wochenmiete, Kaution, Nebenkosten
VersicherungHaftpflicht, Kasko, Selbstbeteiligung
PraxisBeladung, Ladungssicherung, Rückgabe

Wann sich ein Anhänger mieten lohnt

Ein eigener Pkw-Anhänger kostet je nach Größe zwischen 500 und 4.000 Euro in der Anschaffung. Dazu kommen Versicherung, Wartung, TÜV alle zwei Jahre und ein Stellplatz. Wer nur ein paar Mal im Jahr etwas Sperriges transportiert, zahlt für all das, ohne den Anhänger wirklich zu nutzen.

Die kurze Antwort: Bei gelegentlichem Bedarf rechnet sich Mieten fast immer. Eine Tagesmiete für einen einfachen Plattformanhänger beginnt bei rund 15 Euro. Selbst wenn Sie zwölf Tage im Jahr einen Anhänger brauchen, bleiben Sie unter den jährlichen Fixkosten eines eigenen Geräts.

Anders sieht es aus, wenn Sie beruflich regelmäßig transportieren. Ein Landschaftsbauer, der wöchentlich Material fährt, fährt mit Kauf oder Leasing besser. Für Handwerksbetriebe mit täglichem Einsatz ist der eigene Anhänger meist die wirtschaftlichere Lösung.

Für den Privatbereich überwiegen die Vorteile der Miete. Sie wählen genau die Größe, die der jeweilige Transport verlangt. Heute der kleine Anhänger für den Grünschnitt, in zwei Monaten der geschlossene Kofferanhänger für den Möbeltransport. Diese Flexibilität bietet kein eigenes Gerät.

Anhängertypen im Überblick

Anhänger ist nicht gleich Anhänger. Die Bauform entscheidet darüber, was Sie transportieren können und wie aufwendig die Beladung ist. Schauen wir uns die wichtigsten Typen an.

Plattform- und Hochlader

Der Plattformanhänger ist der Klassiker im Anhängerverleih. Eine offene Ladefläche, niedrige Bordwände, schnell beladen. Ideal für Gartenabfälle, Brennholz, Bauschutt oder den Transport zur Deponie. Hochlader haben die Ladefläche über den Rädern, Tieflader dazwischen, was die Ladekante senkt und das Beladen erleichtert.

Typische Nutzlast liegt zwischen 400 und 750 Kilogramm bei den ungebremsten Modellen. Wer schwerer laden will, greift zum gebremsten Anhänger mit Auflaufbremse.

Kastenanhänger

Wer einen Kastenanhänger mieten möchte, bekommt höhere Bordwände als beim Plattformanhänger, oft mit Plane und Spriegel. Das schützt die Ladung vor Wind und Wetter, ohne dass der Anhänger vollständig geschlossen ist. Kastenanhänger sind der Allrounder für Umzüge, Sperrmüll und losen Transport, der nicht herausfallen darf.

Die Plane lässt sich meist abnehmen oder zur Seite öffnen. Das macht die seitliche Beladung mit der Sackkarre deutlich angenehmer als beim geschlossenen Koffer.

Kofferanhänger

Der Kofferanhänger ist vollständig geschlossen, mit festen Wänden und abschließbarem Heck. Damit ist er die erste Wahl, wenn Sie empfindliche oder wertvolle Güter transportieren. Möbel bleiben trocken, Werkzeug bleibt sicher, der Inhalt ist von außen nicht sichtbar.

Geschlossen heißt aber auch schwerer. Das Eigengewicht reduziert die zulässige Nutzlast, und beim Beladen müssen Sie alles durch die Hecktür bewegen. Für den Möbeltransport bei Regen führt trotzdem kein Weg am Koffer vorbei.

Auto-, Boots- und Sonderanhänger

Für spezielle Transporte gibt es spezielle Anhänger. Ein Autotransportanhänger nimmt einen Pkw auf, mit Rampen und Zurrösen für die sichere Befestigung. Bootsanhänger sind auf das Slippen am Wasser ausgelegt. Daneben gibt es Maschinentransporter, Pferdeanhänger und Motorradanhänger.

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Diese Sonderformen sind im klassischen Baumarkt selten zu finden. Hier lohnt der Blick zu spezialisierten Anbietern. Auf miet24 filtern Sie gezielt nach Anhängertyp und finden auch den Autotransporter oder Maschinenanhänger, den ein normaler Verleih nicht im Programm hat.

AnhängertypTypische NutzlastGeeignet für
Plattformanhänger400 bis 750 kgGrünschnitt, Bauschutt, Deponiefahrten
Kastenanhänger500 bis 1.300 kgUmzüge, Sperrmüll, loser Transport
Kofferanhänger500 bis 1.500 kgMöbel, Werkzeug, wetterempfindliche Güter
Autotransporter1.000 bis 2.700 kgPkw, Quad, Kleinmaschinen
SonderanhängervariabelBoot, Pferd, Motorrad, Maschinen

Welcher Führerschein zum Anhänger fahren?

Der häufigste Fehler beim Anhänger mieten ist der falsche Führerschein. Welche Klasse Sie brauchen, hängt nicht vom Anhänger allein ab, sondern von der Kombination aus Zugfahrzeug und Anhänger. Der Reihe nach.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Für eine verbindliche Einschätzung wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt, Steuerberater oder Ihre Versicherung.

Führerscheinklasse B

Mit dem normalen Pkw-Führerschein der Klasse B dürfen Sie einen Anhänger ziehen, solange die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3.500 Kilogramm nicht überschreitet. Entscheidend sind die Werte in den Fahrzeugpapieren, nicht das tatsächliche Ladegewicht.

Konkret heißt das: Wiegt Ihr Auto 1.800 Kilogramm zulässige Gesamtmasse, bleiben für den Anhänger inklusive Ladung 1.700 Kilogramm. Ein kleiner bis mittlerer Anhänger ist damit problemlos abgedeckt. Für die meisten privaten Transporte reicht Klasse B aus.

Schlüsselzahl B96

Die Erweiterung B96 hebt die Grenze auf 4.250 Kilogramm Gesamtmasse der Kombination an. B96 ist keine eigene Klasse, sondern eine Schulung von wenigen Stunden ohne Prüfung. Sie ist sinnvoll, wenn Sie etwas schwerere Anhänger ziehen möchten, etwa einen voll beladenen Kofferanhänger hinter einem mittelgroßen SUV.

Führerscheinklasse BE

Die Klasse BE erlaubt Anhänger bis 3.500 Kilogramm zulässige Gesamtmasse hinter einem Pkw der Klasse B. BE erfordert eine eigene praktische Prüfung. Wer regelmäßig schwere Anhänger zieht, einen Pferdeanhänger oder einen großen Autotransporter, braucht in der Regel BE. Achten Sie beim Anhänger leihen also unbedingt darauf, dass die Kombination zu Ihrer Fahrerlaubnis passt.

FührerscheinZulässige Gesamtmasse KombinationErwerb
Klasse Bbis 3.500 kgIm Pkw-Führerschein enthalten
B96bis 4.250 kgSchulung ohne Prüfung
Klasse BEAnhänger bis 3.500 kgEigene praktische Prüfung

Was kostet ein Anhänger zur Miete?

Die Anhänger Mietkosten hängen von Typ, Größe und Mietdauer ab. Ein einfacher ungebremster Plattformanhänger ist deutlich günstiger als ein großer gebremster Kofferanhänger. Hier die typischen Spannen für den deutschen Markt.

Tagesmiete für einen kleinen Plattformanhänger beginnt bei rund 15 bis 25 Euro. Kastenanhänger liegen bei 25 bis 45 Euro pro Tag, geschlossene Kofferanhänger bei 35 bis 70 Euro. Autotransporter und Sonderanhänger starten meist ab 50 Euro aufwärts.

Stundenmiete bieten viele Baumärkte und Tankstellen an. Drei Stunden für den Möbeltransport oder die Deponiefahrt kosten oft nur 5 bis 15 Euro. Für kurze Erledigungen ist das die günstigste Variante.

Wochenmiete rechnet sich, wenn Sie den Anhänger über mehrere Tage brauchen. Statt sieben Tagessätze zahlen Sie häufig nur das Drei- bis Vierfache der Tagesmiete. Bei einem Umzug über ein verlängertes Wochenende kann das viel Geld sparen.

Kaution verlangen die meisten Anbieter. Üblich sind 50 bis 300 Euro, je nach Wert des Anhängers. Sie wird nach unbeschädigter Rückgabe vollständig erstattet.

Klingt gut? Es gibt einen Haken. Achten Sie auf die Nebenkosten. Manche Verleiher rechnen Kilometer ab, andere berechnen eine Reinigungspauschale, wenn der Anhänger verschmutzt zurückkommt. Fragen Sie vorab nach dem Gesamtpreis inklusive aller Posten.

Versicherung und Haftung beim Anhängerverleih

Ein Anhänger braucht keine eigene Haftpflichtversicherung. Er ist über die Kfz-Haftpflicht des ziehenden Fahrzeugs mitversichert, solange er angekuppelt ist. Schäden, die der Anhänger im Straßenverkehr bei Dritten verursacht, deckt also Ihre Autoversicherung.

Wichtig zu wissen: Schäden am Mietanhänger selbst sind damit nicht abgedeckt. Wenn Sie beim Rangieren die Bordwand verbeulen, haften Sie. Viele Verleiher bieten deshalb eine Kaskoversicherung mit Selbstbeteiligung an. Diese reduziert Ihr Risiko gegen einen kleinen Aufpreis.

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Die Selbstbeteiligung liegt je nach Anbieter und Anhängerwert meist zwischen 150 und 750 Euro. Prüfen Sie vor der Anmietung, welcher Schutz im Mietpreis enthalten ist und welcher gegen Aufpreis dazukommt. Bei einem teuren Kofferanhänger oder Autotransporter ist die zusätzliche Kasko meist ihr Geld wert.

Klären Sie außerdem den Versicherungsschutz, wenn Sie privat von einer Privatperson mieten. Hier ist die Lage oft weniger eindeutig als beim gewerblichen Verleih. Ein schriftlicher Mietvertrag und ein Übergabeprotokoll mit Fotos schützen beide Seiten.

Anhänger richtig beladen und sichern

Die beste Anhängerwahl nützt nichts, wenn die Ladung nicht sitzt. Falsch beladene Anhänger sind eine häufige Unfallursache und werden bei Kontrollen konsequent geahndet. Ein paar Grundregeln machen den Unterschied.

Stützlast beachten. Die Stützlast ist das Gewicht, das die Anhängerdeichsel auf die Kupplung drückt. Sie sollte möglichst hoch im erlaubten Bereich liegen, oft 50 bis 100 Kilogramm. Eine zu geringe Stützlast lässt den Anhänger bei höherem Tempo gefährlich schlingern.

Schwere Lasten nach vorn. Verteilen Sie das Gewicht so, dass die schweren Teile über oder vor der Achse liegen. Das stabilisiert die Fahrt und sorgt für die richtige Stützlast.

Ladung sichern. Nutzen Sie Spanngurte, Zurrösen und gegebenenfalls Antirutschmatten. Nichts darf verrutschen, kippen oder herausfallen. Lose Gegenstände werden bei einer Vollbremsung zum Geschoss.

Genug Theorie. In der Praxis heißt das: erst die schweren Möbel über die Achse, dann leichtere Kartons drumherum, alles verzurren, Plane schließen. Vor der Abfahrt kontrollieren Sie Beleuchtung, Reifendruck und die korrekte Verriegelung der Kupplung.

Gebremst oder ungebremst: der wichtige Unterschied

Beim Anhänger leihen stoßen Sie früher oder später auf die Begriffe gebremst und ungebremst. Der Unterschied entscheidet darüber, wie viel Sie laden dürfen und wie sich das Gespann auf der Straße verhält.

Ungebremste Anhänger haben keine eigene Bremsanlage. Sie werden allein über die Bremse des Zugfahrzeugs verzögert. Erlaubt sind sie bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 750 Kilogramm, sofern bestimmte Verhältnisse zum Zugfahrzeug eingehalten werden. Sie sind leicht, günstig und reichen für die meisten kleineren Transporte vollkommen aus.

Gebremste Anhänger besitzen eine Auflaufbremse. Schiebt der Anhänger beim Bremsen nach vorn, löst der Mechanismus die Bremse am Anhänger selbst aus. Das erlaubt deutlich höhere Nutzlasten und stabilisiert das Gespann besonders bei schweren Lasten und höherem Tempo.

Die Faustregel: Bis 750 Kilogramm Gesamtgewicht reicht ein ungebremster Anhänger. Wer schwerere Lasten transportiert, etwa beim Möbeltransport oder beim Fahren eines Kleinwagens auf dem Autotransporter, braucht zwingend einen gebremsten Anhänger. Im Anhängerverleih kostet die gebremste Variante etwas mehr, bietet dafür aber spürbar mehr Sicherheit.

Anhänger ankuppeln und losfahren

Wer zum ersten Mal einen Anhänger an das Auto kuppelt, ist oft unsicher. Dabei ist der Vorgang mit etwas Übung in zwei Minuten erledigt. Wichtig ist, dass jeder Schritt sitzt, denn ein nicht korrekt verriegelter Anhänger ist lebensgefährlich.

Anhängerkupplung vorbereiten. Setzen Sie das Auto vorsichtig vor die Deichsel oder kurbeln Sie das Stützrad so weit hoch, dass die Kupplung über der Anhängerkugel steht. Öffnen Sie den Verschluss der Zugkugelkupplung.

Aufsetzen und verriegeln. Senken Sie die Kupplung über das Kugelmaul. Sie muss hörbar einrasten. Prüfen Sie durch Anheben der Deichsel, ob die Verbindung wirklich fest sitzt. Die Sicherheitsanzeige der Kupplung muss grün zeigen.

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Stützrad und Sicherung. Kurbeln Sie das Stützrad vollständig hoch und sichern Sie es. Hängen Sie das Abreißseil oder die Sicherungskette ein. Reißt der Anhänger unterwegs ab, löst das Seil die Bremse aus oder hält den Anhänger.

Elektrik anschließen. Stecken Sie den Stecker für die Beleuchtung ein. Anschließend kontrollieren Sie mit einer zweiten Person, ob Blinker, Bremslicht und Rücklicht des Anhängers funktionieren. Erst dann fahren Sie los.

Nicht irgendein Check. Ein vollständiger Check. Diese zwei Minuten entscheiden über Ihre Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer. Im Zweifel lassen Sie sich beim Verleiher die Bedienung kurz zeigen, seriöse Anbieter machen das gern.

Tempolimit und Verkehrsregeln

Mit Anhänger gelten besondere Geschwindigkeitsregeln. Außerorts und auf Autobahnen liegt das Tempolimit für Pkw mit Anhänger grundsätzlich bei 80 Kilometern pro Stunde. Anhänger mit Tempo-100-Zulassung dürfen unter bestimmten Voraussetzungen schneller fahren, wenn Fahrzeug und Anhänger die technischen Anforderungen erfüllen.

Achten Sie auf die Beschilderung am Mietanhänger. Trägt er kein Tempo-100-Schild, gilt für Sie die 80er-Grenze, unabhängig vom Zugfahrzeug. Wer schneller fährt, riskiert Bußgeld und im Schadensfall Probleme mit der Versicherung.

Seien wir ehrlich: Die meisten Mietanhänger sind ohnehin nicht auf 100 zugelassen. Planen Sie längere Strecken mit der niedrigeren Geschwindigkeit ein, dann kommen Sie entspannt und sicher an.

Anhänger mieten: Wo und wie

Anhänger bekommen Sie an vielen Stellen. Baumärkte und Tankstellen bieten Stunden- und Tagesmiete für Standardanhänger. Spezialverleiher haben die größere Auswahl, auch bei Sonderformen. Private Anbieter vermieten oft günstiger, dafür mit weniger Service.

Der Vorteil eines Online-Marktplatzes liegt im Vergleich. Statt einzelne Anbieter abzutelefonieren, sehen Sie auf einen Blick, wer in Ihrer Nähe welchen Anhänger zu welchem Preis anbietet. Auf miet24 filtern Sie nach Standort, Anhängertyp und Verfügbarkeit und sehen direkt die Konditionen.

Wer einen Pkw Anhänger mieten will, findet die größte Auswahl in Ballungsräumen. In kleineren Orten lohnt der frühzeitige Blick, weil beliebte Anhänger gerade an Wochenenden schnell ausgebucht sind. Wir bei miet24 verbinden Sie mit geprüften Anbietern aus Ihrer Region, damit der passende Anhänger bereitsteht, wenn Sie ihn brauchen.

Brauchen Sie für Ihr Projekt mehr als einen Anhänger, etwa zusätzlich eine Rüttelplatte oder einen Minibagger, lohnt der Blick in unsere Kategorie Baumaschinen mieten. So organisieren Sie Transport und Gerät an einer Stelle. Planen Sie hingegen ein Fest, finden Sie passende Ausstattung im Partyverleih, und wer ein Fahrzeug über Monate braucht, vergleicht Angebote in der Langzeitmiete.

Häufige Fehler beim Anhänger leihen vermeiden

Aus der Praxis kennen wir die typischen Stolperfallen. Wer sie kennt, spart sich Ärger, Aufpreise und im schlimmsten Fall ein Bußgeld.

Zu klein gewählt. Der häufigste Fehler ist ein zu kleiner Anhänger. Was im Wohnzimmer überschaubar wirkt, füllt einen kleinen Anhänger schneller, als man denkt. Lieber eine Nummer größer planen, als zweimal fahren zu müssen.

Nutzlast überschritten. Die zulässige Nutzlast steht im Anhängerschein und ist verbindlich. Überladung ist nicht nur gefährlich, sondern wird bei Kontrollen mit Bußgeld geahndet. Wiegen Sie im Zweifel kritische Lasten wie Erde, Schutt oder feuchtes Holz, deren Gewicht leicht unterschätzt wird.

Stützlast falsch. Eine zu niedrige Stützlast lässt den Anhänger schlingern, eine zu hohe belastet die Hinterachse des Zugfahrzeugs. Beide Werte stehen in den Papieren von Auto und Anhänger. Halten Sie die Ladung so, dass die Stützlast im erlaubten Bereich liegt.

Versicherung übersehen. Viele gehen davon aus, dass beim Mietanhänger alles versichert ist. Schäden am Anhänger selbst sind es meist nicht. Klären Sie vor der Fahrt, ob eine Kasko enthalten ist und wie hoch die Selbstbeteiligung ausfällt.

Rückgabezustand ignoriert. Wer den Anhänger verschmutzt oder beschädigt zurückgibt, zahlt oft drauf. Fotografieren Sie den Anhänger bei Übernahme und Rückgabe. Das schützt Sie vor unberechtigten Forderungen und sorgt für die volle Erstattung der Kaution.

Rückgabe und Kaution

Die Rückgabe ist der letzte Schritt und entscheidet darüber, ob Sie Ihre Kaution vollständig zurückbekommen. Reinigen Sie die Ladefläche, entfernen Sie Erde, Laub oder Verpackungsreste. Ein besenreiner Zustand ist bei den meisten Anbietern Pflicht.

Prüfen Sie den Anhänger gemeinsam mit dem Vermieter auf Schäden. Liegt ein Übergabeprotokoll mit Fotos vom Zustand bei Anmietung vor, lässt sich der ursprüngliche Zustand zweifelsfrei belegen. Stimmt alles, wird die Kaution sofort oder innerhalb weniger Tage erstattet.

Halten Sie die vereinbarte Mietzeit ein. Wer den Anhänger zu spät zurückbringt, zahlt häufig einen weiteren vollen Tagessatz, selbst bei nur wenigen Stunden Verspätung. Planen Sie genug Puffer ein, gerade wenn Sie eine längere Strecke mit dem 80er-Limit zurücklegen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Anhänger mieten

Welcher Führerschein reicht für einen gemieteten Anhänger?

Für die meisten privaten Transporte reicht die Klasse B, solange die Kombination aus Auto und Anhänger 3.500 Kilogramm zulässige Gesamtmasse nicht überschreitet. Für schwerere Gespanne brauchen Sie B96 oder die Klasse BE. Entscheidend sind die Werte in den Fahrzeugpapieren, nicht das Ladegewicht.

Was kostet es, einen Anhänger zu mieten?

Eine Tagesmiete beginnt bei rund 15 bis 25 Euro für einen kleinen Plattformanhänger und reicht bis 70 Euro für große Kofferanhänger. Stundenmiete bei Baumärkten kostet oft nur 5 bis 15 Euro. Dazu kommen meist eine Kaution von 50 bis 300 Euro und eventuelle Nebenkosten.

Ist ein Mietanhänger versichert?

Der Anhänger ist über die Kfz-Haftpflicht des ziehenden Fahrzeugs gegen Schäden an Dritten mitversichert. Schäden am Anhänger selbst deckt diese Versicherung nicht. Dafür bieten viele Verleiher eine Kaskoversicherung mit Selbstbeteiligung gegen Aufpreis an.

Wie schnell darf ich mit Anhänger fahren?

Außerorts und auf der Autobahn gilt für Pkw mit Anhänger grundsätzlich Tempo 80. Nur mit einer Tempo-100-Zulassung und passenden technischen Voraussetzungen sind unter Bedingungen 100 Kilometer pro Stunde erlaubt. Trägt der Mietanhänger kein Tempo-100-Schild, gilt für Sie die 80er-Grenze.

Welcher Anhänger eignet sich für einen Umzug?

Für einen Umzug eignet sich ein Kasten- oder Kofferanhänger am besten. Der Kofferanhänger schützt Möbel vollständig vor Wind und Wetter und ist abschließbar. Der Kastenanhänger mit Plane lässt sich seitlich leichter beladen. Achten Sie auf ausreichende Nutzlast für schwere Möbelstücke.

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Anhänger mieten ist die unkomplizierte Lösung für jeden gelegentlichen Transport, vom Grünschnitt bis zum kompletten Umzug. Wer den passenden Anhängertyp wählt, den richtigen Führerschein dabei hat und die Ladung sauber sichert, bringt seine Last sicher und günstig ans Ziel. Passende Anhänger und Baumaschinen zum Mieten finden Sie auf miet24.de, wo wir Sie mit geprüften Anbietern aus Ihrer Region verbinden, etwa direkt in unserer Kategorie Baumaschinen mieten.

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