Kernbohrgerät vermieten und Auslastung steigern

Ein Kernbohrgerät im Bestand rechnet sich nur, wenn es Miettage sammelt. Steht die Maschine zwischen zwei Aufträgen im Lager, bindet sie Kapital und bringt keinen Deckungsbeitrag. Für Verleihbetriebe ist die entscheidende Kennzahl der Auslastungsgrad: Jeder zusätzliche Miettag pro Jahr hebt den Ertrag eines Geräts, das ohnehin angeschafft und gewartet ist. Wer die freien Zeitfenster über eine zweite Buchungsquelle füllt, holt mehr aus dem vorhandenen Bestand heraus.

Wer sein Kernbohrgerät vermieten möchte, trifft auf miet24.de auf eine passende Nachfrage. Aktuell stehen bundesweit 40 Kernbohrgerät-Angebote in der Kategorie Baumaschinen, die insgesamt 751 Geräte umfasst. Gefragt sind die Maschinen bei Sanierern, Handwerksbetrieben und Heimwerkern, die für ein einzelnes Vorhaben kein Gerät für mehrere Hundert bis über tausend Euro kaufen wollen. Diese Nachfrage bringt Ihnen Neukunden, die Sie über Ihren Stammkreis hinaus sonst kaum erreichen.

Was ein Kernbohrgerät ist und wer es mietet

Ein Kernbohrgerät bohrt mit einer diamantbesetzten Bohrkrone runde, saubere Löcher in Beton, Stahlbeton, Mauerwerk oder Naturstein. Anders als ein Bohrhammer, der das Material zertrümmert, schneidet die rotierende Krone einen zylindrischen Kern heraus. So entstehen exakte Durchbrüche mit Durchmessern von wenigen Zentimetern bis über 25 Zentimeter, etwa für Rohre, Kabel, Lüftung, Klimaanlagen oder Kaminanschlüsse. Handgeführte Geräte reichen für kleinere Durchmesser, größere Bohrungen laufen über einen fest verdübelten Bohrständer, oft mit Wasserkühlung.

Gemietet wird ein Kernbohrgerät von Kunden mit einem klar umrissenen Vorhaben. Ein Sanitär- oder Heizungsbauer setzt Kernlochbohrungen für Rohrleitungen. Ein Elektriker führt Kabel durch eine Betonwand. Ein Heimwerker braucht die Maschine ein Wochenende lang für die Wanddurchführung einer neuen Klimaanlage und fasst sie danach nie wieder an. Für alle ist Mieten günstiger als Kaufen, und für Sie als Anbieter ist genau diese Gruppe der Kundenstamm, den Sie mit einem gut gepflegten Gerät bedienen und binden.

Warum sich das Vermieten lohnt

Ein handgeführtes Kernbohrgerät kostet neu meist zwischen 400 und 900 Euro, ein Set aus Motor und Bohrständer für nasse Bohrungen liegt oft zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Dazu kommen Diamantbohrkronen, die je nach Durchmesser einzeln 60 bis über 300 Euro kosten. Dieses Kapital erwirtschaftet nur dann eine Rendite, wenn die Maschine im Einsatz ist. Über die Miettage deckt der Tagessatz zunächst die Anschaffung und danach den laufenden Deckungsbeitrag, mit dem sich Wartung, Lager und Verwaltung tragen.

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Auf miet24 inserieren Anbieter kostenlos. Es fällt keine Grundgebühr an, das Einstellen des Angebots kostet nichts. Das Risiko bleibt gering: Sie stellen Ihr vorhandenes Kernbohrgerät ein, und wenn ein Zeitfenster leer bleibt, entstehen keine zusätzlichen Kosten. Ist es gefragt, buchen Sie zusätzliche Miettage in einem Segment, das seltener angeboten wird als etwa Bohrhämmer und daher weniger Konkurrenz hat.

Realistische Preise und Einnahmen

Die Preise hängen von der Ausstattung ab. Ein handgeführtes Gerät bringt weniger als ein komplettes Set mit Bohrständer und Wasserversorgung. Die folgende Tabelle zeigt Spannen, die sich an üblichen Verleihpreisen für Kernbohrtechnik orientieren.

Ausstattung Tagespreis Wochenpreis
Handgeführtes Kernbohrgerät (Trockenbohrung) 25 bis 45 € 100 bis 180 €
Kernbohrgerät mit Bohrständer 40 bis 70 € 170 bis 300 €
Komplettset mit Ständer und Wasserversorgung 55 bis 90 € 230 bis 400 €

Ein Rechenbeispiel aus Betriebssicht: Ein Set mit Bohrständer, das mit 1.800 Euro im Anlagevermögen steht, bringt bei zwölf Wochenend-Vermietungen im Jahr zu je 60 Euro rund 720 Euro Umsatz. Nach zweieinhalb Jahren ist die Anschaffung über die Miettage gedeckt, und jeder weitere Buchungstag steigert den Deckungsbeitrag. Rechnen Sie den Verschleiß der Bohrkronen ein und geben Sie diese entweder gegen Aufpreis mit oder überlassen Sie sie dem Mieter zum Kauf.

Setzen Sie den Preis am regionalen Markt an. Schauen Sie sich vergleichbare Inserate an und richten Sie sich danach. Wer zu hoch ansetzt, verliert Auslastung; wer deutlich zu niedrig geht, verschenkt Marge. Der Wochenpreis senkt Ihren Aufwand, weil ein Mieter das Gerät länger behält und Sie seltener übergeben müssen.

Absicherung, Versicherung und Haftung

Bevor Sie ein Gerät herausgeben, klären Sie die Absicherung. Eine schriftliche Vereinbarung schützt beide Seiten. Halten Sie darin fest, in welchem Zustand das Kernbohrgerät übergeben wurde, wer bei Schäden haftet und was bei Verlust passiert. Eine Kaution in Höhe des Gerätewerts ist üblich und deckt die häufigsten Fälle ab. Bei einem Set mit teuren Bohrkronen sollten Sie die Kaution entsprechend höher ansetzen.

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Notieren Sie bei der Übergabe den Ausweis des Mieters oder lassen Sie sich eine Kopie geben. Fotografieren Sie Motor, Ständer und Bohrkronen vor und nach der Miete, damit der Zustand dokumentiert ist. Für den regelmäßigen Verleih im gewerblichen Rahmen gehört eine passende Geräteversicherung zur Kalkulation. Die Details zu Haftungsfragen und Policen finden Sie im Beitrag Versicherung und Haftung beim Vermieten.

Als gewerblicher Anbieter fallen die Mieteinnahmen ohnehin unter Ihre betriebliche Buchhaltung. Halten Sie Umsätze, Kautionen und den Verschleiß der Bohrkronen sauber getrennt, damit sich der Deckungsbeitrag je Gerät nachvollziehen lässt.

Übergabe, Einweisung und Transport

Ein Kernbohrgerät braucht keinen Führerschein und keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung. Die Übergabe verdient trotzdem mehr Sorgfalt als bei einem einfachen Handwerkzeug, weil die Maschine mit hohem Drehmoment arbeitet und bei nassen Bohrungen Wasser und Strom zusammenkommen. Zeigen Sie, wie die Bohrkrone gewechselt und der Bohrständer verdübelt wird, wo der PRCD-Schutzschalter sitzt und wie die Wasserzufuhr angeschlossen ist. Weisen Sie auf den festen Sitz des Ständers hin, denn ein verrutschtes Gerät kann sich verkeilen und die Krone beschädigen.

Geben Sie das Gerät sauber und vollständig ab, inklusive Dübeln für den Ständer, passender Adapter und einer kurzen Bedienübersicht. Rechnen Sie beim Transport mit einigem Gewicht: Motor und Ständer bringen zusammen schnell 20 bis 30 Kilogramm auf die Waage und lassen sich meist im Kofferraum eines Kombis transportieren. Klären Sie vorab, ob Selbstabholung gilt oder ob Sie liefern. Eine standardisierte Übergabe hält den Aufwand pro Miettag niedrig, gerade wenn mehrere Geräte parallel im Umlauf sind.

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Worauf Anbieter achten sollten

Ein gutes Inserat verkauft die Vermietung. Nennen Sie Hersteller und Modell, die maximale Bohrdurchmesser, ob Trocken- oder Nassbohrung möglich ist und ob ein Bohrständer dabei ist. Geben Sie an, welche Bohrkronen enthalten sind und in welchen Durchmessern. Laden Sie scharfe Fotos vom tatsächlichen Gerät hoch, nicht nur ein Katalogbild, und beschreiben Sie den Zustand ehrlich inklusive Gebrauchsspuren.

Prüfen Sie das Gerät zwischen den Vermietungen. Kohlebürsten, Getriebe, Dichtungen der Wasserzufuhr und der Zustand der Bohrkronen sind die typischen Verschleißstellen. Ein gewartetes Gerät bringt bessere Bewertungen und mehr Anfragen. Wer mehrere Baumaschinen im Bestand hat, baut daraus ein Sortiment mit höherer Gesamtauslastung; einen Überblick gibt der Hub Baumaschinen vermieten. Ein Kernbohrgerät passt gut neben größeren Geräten wie einem Minibagger oder einem Bagger, weil dieselbe Kundschaft für ein Bauprojekt oft mehrere Maschinen sucht und Sie so mehrere Positionen zugleich buchen.

Sie möchten sehen, was andere anbieten? Sie können jederzeit die aktuelle Kernbohrgerät-Angebote ansehen und Ihr eigenes Inserat daran ausrichten.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Wie viel kann ich mit einem Kernbohrgerät verdienen?

Bei einem Tagespreis von 25 bis 90 Euro je nach Ausstattung und einem Dutzend Vermietungen pro Jahr deckt ein Gerät die Anschaffung oft innerhalb von zwei bis drei Jahren. Danach trägt jeder Miettag zum Deckungsbeitrag bei. Wochenpreise senken den Aufwand und binden das Gerät länger beim Mieter.

Brauche ich eine Versicherung, um ein Kernbohrgerät zu vermieten?

Gesetzlich vorgeschrieben ist keine. Für einzelne Vermietungen reichen eine schriftliche Vereinbarung und eine Kaution. Wer regelmäßig gewerblich verleiht, sollte eine Geräteversicherung fest einkalkulieren.

Ist für die Nutzung eines Kernbohrgeräts ein Führerschein nötig?

Nein. Ein Kernbohrgerät ist ein Handwerkzeug und benötigt keinen Führerschein. Eine sorgfältige Einweisung zu Bohrkronenwechsel, Ständermontage, Wasserzufuhr und dem PRCD-Schutzschalter bei nassen Bohrungen gehört aber zur Übergabe.

Was kostet das Inserieren auf miet24?

Nichts. Anbieter stellen ihr Angebot kostenlos ein. Es fällt keine Grundgebühr für das Inserat an.

Gebe ich die Diamantbohrkronen mit?

Das entscheiden Sie. Sie können gängige Durchmesser gegen Aufpreis mitvermieten oder dem Mieter zum Kauf überlassen. Bohrkronen sind ein Verschleißteil, deshalb sollten Sie deren Nutzung im Vertrag regeln.


Freie Zeitfenster im Bestand kosten Sie Ertrag. Wer sein Kernbohrgerät vermieten will, braucht dafür keine neue Anschaffung, sondern nur eine gepflegte Maschine und ein ehrliches Inserat, um die Auslastung zu heben. Stellen Sie Ihr Angebot ein und holen Sie mehr Miettage aus Ihrem Gerät: kostenlos auf miet24.de inserieren.